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  • image1 Jochen Malmsheimer
  • image2 FruehlingsErwachen
  • image3 Oliver Steller

Freitag, 29.03.2019 - Beginn 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr, mit Pause)



„Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“ Robert Gernhardt wurde am selben Tag geboren wie Heine und Heino. Als Gernhardt den Heine-Preis verliehen bekommt, frotzelt Loriot, er solle mal nachsehen, ob da nicht Heino-Preis stehen würde. Humor und Liebe, Alltag und Leben sind die Themen bei Robert Gernhardt. Seine große Kraft liegt im Privaten. Er weiß schon lange, dass Wein besser als Sex ist. Seine Gedichte sind leicht und humorvoll, eben sehr undeutsch. So, wie seine Vorbilder Wilhelm Busch, Christian Morgenstern und Loriot, ist Robert Gernhardt ein messerscharfer Beobachter und das Gegengift zu Donald Trump.
 
Oliver Steller, Jahrgang 1967, ist die Stimme deutscher Lyrik. Von Hause aus Musiker hat er auch in diesem Programm viele Gedichte vertont. Der rote Faden des Abends ist das Leben Gernhardts, der als Kind von Estland nach Posen übersiedelt und nach dem Krieg auf Umwegen nach Göttingen flieht. In den 60ern hockt er auf Apfelsinenkisten, ist aber weitestgehend unpolitisch, schreibt in den 70ern für Otto Waalkes, gründet in den 80ern die Satirezeitschrift „Titanic“, wird in den 90ern mit Preisen überhäuft und schreibt ab dem Millennium über seine Krankheiten, die er als „Schangse“ sieht.
 
Oliver Stellers lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr ernsthaft sein kann!

Eintrittspreise: Normalpreis 19,00 Euro und ermäßigt für Schüler/Studenten 13,00 Euro

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